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Seyler, Frédéric
Eine Ethik der Affektivität: Die Lebensphänomenologie Michel Henrys
Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2010
228 Seiten, Kartoniert
€[D] 32,-
ISBN: 978-3-495-48403-6

Beinhaltet die Lebensphänomenologie Michel Henrys eine Ethik und, wenn dies der Fall ist, welches sind ihre Grundzüge? Das vorliegende Buch will dieser Fragestellung nachgehen und den von Henry nur skizzierten ethischen Ansatz systematisch untersuchen und verfolgen. Die henrysche Alternative zwischen Barbarei und Kultur, sowie die zentrale Stellung des Lebensbegriffs als immanenter Affektivität bieten sich als Leitfaden an, um die Möglichkeit und den Sinn einer Ethik der Affektivität zu erfassen. Doch wie kann ein ethischer Diskurs über das immanente und somit vorintentionale Leben überhaupt stattfinden? Der im letzten Teil der Untersuchung entwickelte Begriff der Quasi-Performativität soll dieses Problem lösen helfen und zugleich aufzeigen, dass die Lebensphänomenologie als solche eine ethische Praxis darstellt.

Inhalt
Einleitung: Ethik und Pathos
I. Der Gegensatz Barbarei/Kultur als Leitfaden einer Ethik der Affektivität
II. Lebensphänomenologische Grundlagen der Ethik
III. Die Ethik der Affektivität als Praxis
Eine Ethik der Affektivität: Die Lebensphänomenologie Michel Henrys
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Autoreninfo:
Frédéric Seyler ist Professor für Philosophie an der DePaul University in Chicago. Er ist Mitübersetzer von Fichtes Anweisung zum seligen Leben ins Französische (Paris: Vrin 2012).