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Schapp, Wilhelm
Auf dem Weg einer Philosophie der Geschichten
Teilband II
288 Seiten, Gebunden
€[D] 34,-
ISBN: 978-3-495-48777-8

Die Edition von Wilhelm Schapps philosophischem Nachlass, herausgegeben von Karen Joisten, Nicole Thiemer und Jan Schapp, eröffnet über das Hauptwerk In Geschichten verstrickt und die anderen zu Lebzeiten veröffentlichten Schriften hinaus weitere Zugänge und Einsichten in Wilhelm Schapps Geschichtenkonzeption und kann in vielfachen Hinsichten der Originalität seines Ansatzes Rechnung tragen. Die Teilbände, die von den Herausgebern den Titel Auf dem Weg einer Philosophie der Geschichten I-III erhalten haben, sind Teile eines Manuskriptes, das Wilhelm Schapp in den Jahren zwischen 1953 bis 1956 mündlich diktierte.
Der vorliegende zweite Teilband enthält originäre Einsichten, mit deren Hilfe die Grundzüge seiner Geschichtenphilosophie präzisiert und erweitert werden können. Daneben finden sich in historischer Perspektive auch vielfältige Auseinandersetzungen, wie z. B. die mit Homer und Heraklit, mit der Bhagavadgita, mit Edmund Husserl, Ferdinand de Saussure, Martin Heidegger, Albert Schweitzer, Max Scheler, Sigmund Freud, Carl Gustav Jung und Alfred Adler.
Auf dem Weg einer Philosophie der Geschichten

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Autoreninfo:
Wilhelm Schapp (1884-1965) studierte Rechtswissenschaft und Philosophie in Freiburg, Berlin und Göttingen, u. a. bei Heinrich Rickert, Wilhelm Dilthey, Georg Simmel und Edmund Husserl. 1909 promovierte er bei Husserl über die »Phänomenologie der Wahrnehmung«. Ab 1910 war Schapp in Aurich als Rechtsanwalt und Notar tätig. Er veröffentlichte in den nachfolgenden Jahrzehnten rechtsphänomenologische Arbeiten und entwickelte nach dem Zweiten Weltkrieg eine originäre Konzeption der Geschichtenphilosophie. 1953 erschien die Schrift In Geschichten verstrickt. Zum Sein vom Mensch und Ding; 1959 folgte die Philosophie der Geschichten und 1965 Metaphysik der Naturwissenschaft..


Karen Joisten, Jahrgang 1962, ist Professorin für Philosophie an der TU Kaiserslautern.


Nicole Thiemer ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim.


Jan Schapp hatte bis 2006 den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsphilosophie der Universität Gießen inne. Er ist der Sohn Wilhelm Schapps.