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Gabriel, Markus/Olay, Csaba/Ostritsch, Sebastian (Hrsg.)
Welt und Unendlichkeit - ein deutsch-ungarischer Dialog in memoriam László Tengelyi
208 Seiten, Kartoniert
€[D] 32,-
ISBN: 978-3-495-48853-9

»Welt« und »Unendlichkeit« sind nicht nur Grundbegriffe der Philosophiegeschichte, sondern stehen auch im Zentrum gegenwärtiger Debatten um die Möglichkeit und Grenzen von Metaphysik überhaupt. Versteht man unter »Welt« die Gesamtheit dessen, was ist, dann stellt sich die Frage nach dem ontologischen Status dieser Seinstotalität selbst. Wie, wenn überhaupt, kann die Existenz der Welt sinnvoll gedacht werden?
Der Begriff der Unendlichkeit konturiert und verschärft diese ontologische Frage dadurch, dass wir die Ganzheit namens »Welt« als unendlich erfahren, d. h. so, dass sie unsere in epistemischer Hinsicht endlichen Weltbezüge grundsätzlich übersteigt. Mit »Welt« und »Unendlichkeit« ist daher ein begrifflicher Spannungsraum eröffnet, bei dem es im wörtlichen Sinne ums Ganze geht.
Einen der bedenkenswertesten Gegenwartsbeiträge zu dieser durch die Begriffe »Welt« und »Unendlichkeit« abgesteckten Grundfrage der Philosophie hat László Tengelyi (1954-2014) geleistet. Der vorliegende Band versammelt insgesamt elf im Andenken an László Tengelyi und in Anlehnung an sein letztes Buch Welt und Unendlichkeit. Zum Problem phänomenologischer Metaphysik (2014, 32015) verfasste Beiträge deutscher und ungarischer Philosophinnen und Philosophen.

Mit Beiträgen von Bianka Boros, Gábor Boros, Michael N. Forster, Markus Gabriel, Anton Friedrich Koch, Csaba Olay, Sebastian Ostritsch, Inga Römer, Sándor Sajó, András Schuller und Tamás Ullmann.
Welt und Unendlichkeit - ein deutsch-ungarischer Dialog in memoriam László Tengelyi

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Autoreninfo:
Markus Gabriel ist nach Stationen in New York (NYU; New School for Social Research und Heidelberg (Promotion 2005, Habilitation 2008) seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Erkenntnistheorie, Philosophie der Neuzeit und der Gegenwart an der Universität Bonn. Zuletzt von ihm erschienen im Verlag Karl Alber: »Die Erkenntnis der Welt - Eine Einführung in die Erkenntnistheorie« (2012, 5. Aufl. 2017). Mit »Warum es die Welt nicht gibt« (Ullstein) war er 2013 viele Wochen auf den Bestsellerlisten.


Csaba Olay ist Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie der Neuzeit und Gegenwart der Eötvös Loránd Universität Budapest.


Sebastian Ostritsch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Stuttgart und Tübingen.