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Schefczyk, Michael
Umverteilung als Legitimationsproblem
Studienausg. 2005
332 Seiten, Kartoniert
Praktische Philosophie, Band 71
€[D] 39,-
ISBN: 978-3-495-48155-4

Dass die sozialstaatlichen Sicherungssysteme reformbedürftig sind, darüber besteht auch in Deutschland mittlerweile ein gesellschaftsweiter Konsens. Wenig Einmütigkeit herrscht indes bezüglich der Frage, welche theoretisch begründeten Leitbilder einer solchen Reform zugrunde liegen sollen. Die Politikphilosophie ist auf diese Herausforderung vergleichsweise schlecht vorbereitet. Erst vor wenigen Jahren begann in ihrem Rahmen eine differenziertere Auseinandersetzung mit normativen Fragen der Sozialstaatlichkeit. Dabei wurde jedoch gesellschaftstheoretischen Sichtweisen zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt. ‚Umverteilung als Legitimationsproblem' verfolgt daher zwei Zielsetzungen. Das Buch unterbreitet zum einen methodische Vorschläge, wie die unterschiedlichen Perspektiven von Politikphilosophie und Gesellschaftstheorie integriert werden können. Zum anderen entwirft es vor dem Hintergrund sozialwissenschaftlicher und philosophischer Überlegungen ein neues Legitimationsmodell für staatliche Umverteilung, das dem Gedanken individueller Autonomie einen besonderen Stellenwert zuspricht.
Umverteilung als Legitimationsproblem

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Autoreninfo:
Prof. Dr. Michael Schefczyk hat Philosophie, Öffentliches Recht, Politikwissenschaft und
VWL studiert. Wirtschaftswissenschaftliche Promotion an der Universität Witten/Herdecke 2001, Habilitation 2007 an der Universität Zürich. Im Anschluss Lehrstuhl- und Professurvertretungen an den Universitäten St. Gallen, LMU München und Münster. Seit 2010 ist er Professor für Praktische Philosophie an der Universität Lüneburg.