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Görtz, Heinz-Jürgen
In der Spur des "neuen Denkens"
Theologie und Philosophie bei Franz Rosenzweig
Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2008
296 Seiten, Kartoniert
€[D] 40,-
ISBN: 978-3-495-48266-7

Die "Neuheit" des Denkens Rosenzweigs schlägt sich darin nieder, dass es "Philosophie 'und' Theologie" auf "neue" Weise je für sich und füreinander erschließt. Für Rosenzweig selbst ist dieses "geschwisterliche Verhältnis" der beiden "erneuerten Wissenschaften" lebens-, denk- und werkgeschichtlich konstitutiv: Er entwickelt sein "jüdisches Denken" Christen gegenüber; Gesprächspartner wie Hans und Rudolf Ehrenberg geben ihm entscheidende Impulse für den spezifisch "philosophischen" und "theologischen" Charakter des "neuen Denkens"; im "Stern der Erlösung" bestimmt dies die Eigenart des gedanklichen "Vorgangs" vom "Tod" "Ins Leben". In der "Spur" des "neuen Denkens" als einer "Phänomenologie des 'offenen Feldes der Wirklichkeit' 'aus den Quellen der Religion'" lassen sich die Überlegungen dieses Buches nicht zuletzt von Levinas' Lesart des Werks Rosenzweigs leiten und wollen gerade so zur gegenwärtigen Diskussion um eine "methodische Erneuerung" der Theologie beitragen.
In der Spur des "neuen Denkens"

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Autoreninfo:
Heinz-Jürgen Görtz, geb. 1948, Professor für Katholische Theologie (Schwerpunkt Systematische Theologie) an der Leibniz Universität Hannover, publizierte zum Denken Franz Rosenzweigs u.a.: Tod und Erfahrung. Rosenzweigs "erfahrende Philosophie" und Hegels "Wissenschaft der Erfahrung des Bewußtseins", Düsseldorf 1984; Franz Rosenzweigs neues Denken. Eine Einführung aus der Perspektive christlicher Theologie, Würzburg 1992; bei Alber: Franz von Baaders "Anthropologischer Standpunkt" (Symposion 56).