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Rohmer, Stascha
Liebe - Zukunft einer Emotion
Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2008
240 Seiten, Kartoniert
€[D] 22,-
ISBN: 978-3-495-48317-6

Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen - insbesondere der Gentechnik - geht Stascha Rohmer im vorliegenden Buch der Frage nach, ob die Liebe für eine wahrhaft humane Existenz unentbehrlich ist und in diesem Sinne eine ontologische Notwendigkeit darstellt. Im Zentrum der Abhandlung steht die These, dass das humane Leben im Wesentlichen eine Folge des Zusammenspiels von drei aufeinander folgenden Generationen ist. Von diesem Ausgangspunkt aus wird nicht nur ein allgemeiner Zusammenhang von Liebe, Subjektivität, Individualität und Generativität aufgezeigt, sondern auch die Wirklichkeit der Liebe wird in den spezifischen Strukturen der humanen Generativität konkret nachgewiesen, wobei letztere vom Autor ebenso materiell wie spirituell aufgefasst werden. In kritischer Auseinandersetzung mit der Hegelschen Dialektik will Rohmer damit einen Beitrag zur Überwindung der überkommenen Spaltung von Natur und Geist auf der einen und Natur und Kultur auf der anderen Seite leisten.
Liebe - Zukunft einer Emotion
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Autoreninfo:
Stascha Rohmer, geb. 1966, promovierte nach einem Studium der Philosophie und Hispanistik 1999 an der Technischen Universität Berlin mit einer Arbeit zur Metaphysik Alfred North Whiteheads. Von 1999 bis 2010 war er Research Fellow am „Instituto de Filosofía" des Forschungszentrums CSIC in Madrid und unterrichtete ferner Philosophie am Philosophischen Seminar der Humboldt-Universität Berlin sowie an zahlreichen anderen deutschen Universitäten. Seit Februar 2015 ist er Professor für Philosophie an der Fakultät für Rechtswissenschaften an der Universidad de Medellín (Kolumbien). Sein wichtigstes, bisheriges Werk „Liebe - Zukunft einer Emotion" erschien 2008 im Verlag Karl Alber. Zahlreiche Veröffentlichungen.