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Stirner, Max
Der Einzige und sein Eigentum
Ausführlich kommentierte Studienausgabe
Aufl./Jahr: 1. Aufl. 2016
462 Seiten, Gebunden
€[D] 50,-
ISBN: 978-3-495-48841-6

Das 1844 erschienene Buch »Der Einzige und sein Eigentum« stellt wie kein anderes vor und nach ihm konsequent und mit nicht zu überbietender Radikalität den Einzelmenschen ins Zentrum seiner Überlegungen. Nach der Destruktion der Abstrakta Mensch und Menschheit bleibt der Egoist als selbstmächtiger Eigner seiner selbst als Einziger übrig. So tritt an die Stelle von Hegels ewigem Sein Stirners einmaliges, vergängliches, unvergleichliches, unwiederholbares Ich. Dieses Ich, das sich frei gemacht hat von allen fremden Setzungen, trennt sich auch von den bisherigen Eigentumsvorstellungen und ihren Begründungen und fundiert Eigentum im Vermögen, anzueignen, mit anderen Worten: in der Ermächtigung meiner selbst; die eigene, geradezu prometheische Selbstmächtigkeit ist die Voraussetzung, Eigentum als das zu erkennen, was es ist: als »unbeschränktes Eigentum«, so unbeschränkt und grenzenlos wie die Grenzenlosigkeit des Einzigen. Viele hat Stirner beeinflusst: Philosophen, Pädagogen, Schriftsteller, Politiker, Künstler - doch nur wenige gestanden dies ein und bekannten sich dazu, von ihm beeindruckt gewesen oder gar inspiriert worden zu sein.
Der Einzige und sein Eigentum

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Autoreninfo:
Max Stirner wurde 1806 in Bayreuth geboren. Zwischen 1826 und 1835 studierte er in Berlin (u. a. bei Hegel), Erlangen und Königsberg. Er war Lehrer, seit 1842 Mitarbeiter wichtiger Zeitungen (u. a. der Rheinischen Zeitung in Köln). Er starb 1856 in Berlin.


Bernd Kast ist einer der führenden Stirner-Forscher. Nach seiner Promotion über Max Stirner (1979) war er u. a. langjähriger Vorsitzender der Max Stirner Gesellschaft und Herausgeber des Stirner-Jahrbuchs.