Home Einzeltitel Reihen Jahrbücher Neuerscheinungen Vorschau
Wollbold, Andreas
Felapton oder Das Letzte Glück
Philosophischer Roman
ca. 256 Seiten, Gebunden mit Leseband
€[D] ca. 24,-
ISBN: 978-3-495-48866-9

Fünf junge Männer werden tot in einem Kloster aufgefunden. Fotos von ihren Gesichtern tauchen auf. Sie verstören: Ein letztes Glück liegt auf den Zügen der Toten. Doch diese Bilder lösen ganz unterschiedliche Reaktionen aus. Jack, der Chefredakteur des Day ‘n' Nite, will damit viel Geld machen. Kommissar Landolf ebenso wie der zuständige Bischof bleiben skeptisch. Jens, der Fotograf der Bilder, und Julia, die gerichtsmedizinisch am Unglücksort ermittelte, gehen dagegen dem Geheimnis der Toten nach und wirbeln dabei manchen Staub auf. Robert, der Leiter der Klostergemeinschaft und zuvor als brillanter Logiker hervorgetreten, bleibt flüchtig. Professor Brescher, sein ehemaliger Kollege und nun Direktor des Instituts für logische Grundlagenforschung, ist offensichtlich mehr in das Unglück verwickelt, als er zugibt. Im Hintergrund agiert eine seltsame Organisation, die die Fäden zu ziehen versucht. In diese äußeren Verwirrungen verwoben sind innere Verwicklungen: die Mühe mit einem klaren Denken, das Lügen und Intrigen durchschaut, und die Suche nach einem glücklichen Leben, das nicht auf Schein gebaut ist. Für all das steht das Titelwort "Felapton". Es ist eine besondere Art der logischen Schlussfolgerung. Sie ist formal zulässig, bringt aber auch Scheinergebnisse hervor. So schillert "Felapton" zwischen Schein und Sein, zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Vertuschung und Entlarvung.
Felapton oder Das Letzte Glück

zurück zur Übersicht




Autoreninfo:
Andreas Wollbold (*1960) ist Professor für Pastoraltheologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und katholischer Priester. Als Seelsorger begegnet er den unterschiedlichsten Menschen. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel, die häufig die Grenzen der Fachwissenschaft überschreiten. Belletristisch ist von ihm zuletzt erschienen: Der Einbruch. Erzählung, Augsburg 2012.