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Marten, Rainer
Der menschliche Mensch
Abschied vom utopischen Denken
320 Seiten, Kartoniert
€[D] 34,-
ISBN: 978-3-495-48949-9

Theologen lassen uns wissen, wir seien bloß Menschen, Biologen, wir seien es schon und sogar. Allein Philosophen überraschen uns mit der Vorhaltung, wir seien es noch nicht. Gegen die theoretische Vertagung des wahrhaft Humanen, wie sie in der Neuzeit an Bedeutung gewinnt und in den Philosophien von Kant, Marx und Heidegger ihre maßgebliche Ausprägung findet, zeigt Rainer Marten, dass der »menschliche Mensch« immer schon präsent ist - gemeinsam mit dem »unmenschlichen«.
Der Mensch hat kein »Wesen«, das als »reine Vernunft«, in der »klassenlosen Gesellschaft« oder im Spiel des »Weltgevierts« erst noch zu realisieren wäre. Menschen sind wir vielmehr immer schon, indem wir uns voreinander und vor uns selbst als Menschen inszenieren. Das Buch führt das Drama menschlicher Selbstinszenierung in fünf Spiegelungen vor. Diesseits von Utopie und Akzeptanz gewinnt dabei der Mensch, der wir selbst sind, eine neue Gestalt.
Der menschliche Mensch

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Autoreninfo:
Rainer Marten, geb. 1928, em. Professor für Philosophie an der Universität Freiburg i. Br. Zuletzt im Verlag Karl Alber: „Die Möglichkeit des Unmöglichen. Zur Poesie in Philosophie und Religion“ (2005, 2. Aufl. 2009), „Maßlosigkeit. Zur Notwendigkeit des Unnötigen“ (2009), „Radikalität des Geistes. Heidegger - Paulus - Proust“ (2012), „Endlichkeit. Zum Drama von Tod und Leben“ (2013), "Der menschliche Tod. Eine philosophische Revision" (2016), "Lob der Zweiheit. Ein philosophisches Wagnis" (2017).