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Nusser, Karl-Heinz
Der blinde Fleck der Evolutionstheorie
Ansätze zu einem gewandelten Naturverständnis
ca. 240 Seiten, Kartoniert
€[D] ca. 29,-
ISBN: 978-3-495-48957-4

Können wir wirklich wissen, »woher wir kommen und wohin wir gehen?« Haben wir den Menschen verstanden, wenn wir erst einmal den Einzeller verstanden haben oder ist es gerade umgekehrt, wie Robert Spaemann meint, dass wir den Einzeller mit seinem Streben nur deshalb verstehen, weil wir Leben aus uns selbst kennen? Nachdem das mikrophysikalische Objekt-Feld des Gens im Zeitalter der »Postgenomik« wieder offen ist und viele Rätsel bietet, ist es an der Zeit, das Paradigma der »Natürlichen Selektion« und die synthetische Evolutionstheorie zu hinterfragen. Zweifelhafte Hypothesen über die Evolution der Natur werden gebraucht, um die Utopie eines »neuen und besseren Menschen« zu rechtfertigen. Von keiner Zivilisation war die Menschenwürde so bedroht, wie von der heutigen. Es ist auf neue Weise nach der Natur des Menschen und seiner Freiheit zu fragen: Was sind wir und was ist die Natur? Zu den grandiosen Raum-Zeit-Dimensionen der Astrophysik muss sich ein Verstehen der Natur gesellen, das den Menschen über die Materie stellt, die Natur nicht nur beherrschen will, sondern sich der Integrität ihrer Lebewesen auch unterordnet. Ist die Natur mit Darwin wirklich so zu sehen, dass sich nur der Stärkere durchsetzt, sodass die europäische Sozialpolitik der letzten 100 Jahre im Namen der Globalisierung permanent korrigiert werden muss? Gibt es in der Natur keine Symbiose und keine Harmonie?
Der blinde Fleck der Evolutionstheorie

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Autoreninfo:
Karl-Heinz Nusser, geb. 1940, lehrte und lehrt Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der Carl-von-Linde-Akademie der Technischen Universität München und an der Hochschule für Politik, München. Veröffentlichungen zu Themen der Praktischen Philosophie, Ethik und Sozialphilosophie.